Healthy Living
 
Kennen Sie die Fakten über Milch? Ein Interview mit den Filmemachern von The Milk Documentary   


Hallo und willkommen, fröhliche Zuschauer, zu „Gesund leben“ auf Supreme Master Television. Sie reisten quer durch die Vereinigten Staaten, von Los Angeles nach Washington DC, vier Menschen, die entschlossen waren, die Wahrheit über die Milch zu enthüllen in dem Dokumentarfilm „Got the Facts on Milk? [Kennen Sie die Fakten über Milch?]“

Heute sind bei uns die Filmregisseurin, Produzentin und Autorin Shira Lane, und die Tontechnikerin Jennifer Ricciardi, um uns einige schockierende Tatsachen über Milch zu berichten.

Supreme Master TV:
Wie kamen Sie auf die Idee, so etwas zu wagen? Wer war die Hauptperson, wer hatte die Idee?

Shira:
Das war ich. Im Sommer 2006, als ich hier in Amerika war, nahmen meine Allergien zu. Ich bin allergisch gegen Milch und Milchprodukte. Und eines Tages ging ich in die Schule und dort an der Wand war diese große Anzeige, die Kindern sagtte: „Oh! Trink Milch und du wirst groß!“ Und für die Mädchen: „Trink Milch! Sie macht dich schlank!“
Ich war Schauspielerin und drehte einen Film. Als ich mit dem Film fertig war, rief ich meinen Manager, meinen Agenten, an und sagte: „Schick mich nicht mehr zum Vorsprechen. Ich lasse einfach alles sein und mache diesen Dokumentarfilm.“
Und so fing es an.

Jennifer:
Ich bin auch gegen Milch allergisch. Ich habe nicht so schwere Allergien wie sie, aber als Kind, als ich aufwuchs, hatte ich immer Ohrenentzündungen. Ich hatte immer Bronchitis. Jedes Mal hatte ich im Winter irgendeine Erkältung. Ich wurde immer krank. Und ich begriff erst den Zusammenhang, als ich älter war. Und dann, vor zirka 10 Jahren, hörte ich auf, Milch zu trinken, und ganz plötzlich wurde ich nicht mehr krank.

Moderator:
Nach Schätzungen sind weltweit 75 % der Erwachsenen laktoseintolerant. In einigen asiatischen und afrikanischen Ländern sind fast 90 % der Bevölkerung nicht in der Lage, Laktose zu verdauen, was zu Bauchschmerzen führt, zu Magenkrämpfen, Blutungen oder Blähungen.


Shira:
Es ist völlig normal, laktoseintolerant zu sein. Sind wir einmal entwöhnt, ist es für den Körper normal, keine Laktase zu erzeugen, damit wird die Laktose aufgespalten. Laktose ist der Zucker in der Milch. Die meisten Menschen sind laktoseintolerant, können sie nicht aufspalten … und dann bleibt sie im Dickdarm und das erzeugt Blähungen und Blutungen und den Gang zur Toilette.

Jennifer:
Die Leute bekommen diese Informationen nicht. Der Grund, dass sie nichts davon wissen, ist, dass an Brokkoli kein Geld verdient wird. Sie verdienen Geld an Käse und Makkaroni. Sie bekommen Geld durch das, was für die Leute ungesund ist; dann zahlen die ungesunden Leute für all die Dienste im Gesundheitswesen, was wiederum unsere Wirtschaft ankurbelt.
Der Wirtschaft ist es in hohem Maße zuzuschreiben, warum wir diese Informationen nicht bekommen.

Moderator:
Eine Studie der Harvard Universität, USA zeigte, dass Hormone in der Milch Krebs erzeugen, besonders Brustkrebs, Prostatakrebs und Hodenkrebs.

Shira:
Hormone sind dazu da, etwas wachsen zu lassen. Das tun die Hormone. RBGH ist eine Injektion, die sie verabreichen, es ist wie ein Stimulans.
Auf diese Weise erzeugt die Kuh um 10 Prozent mehr Milch. Dies hat eine Menge Auswirkungen. Erst einmal erhöht es das IGF1 in der Milch, das ist ein Hormon, das Brustkrebs erzeugt. Das ist bekannt.
Alleine aus diesem Grund ist es nirgendwo sonst auf der Welt erlaubt, einer Kuh RBGH zu injizieren.
Zweitens übt das viel Druck auf das Euter der Kuh aus, wegen der zehn Prozent mehr. Deshalb wird die Kuh noch mehr unter Druck gesetzt. Die Kuh bekommt Brustdrüsenentzündung, das ist eine Entzündung im Euter, weil es so forciert wird und sie dreimal am Tag gemolken wird.
Diese Infektion geht in die Milch über. Es nennt sich somatischer Zellgehalt. So ermitteln das die Landwirte. Und diese Zellzahlen, der Eiter, – denn es ist eine Infektion – ist in der Milch.

Supreme Master TV:
Sprechen wir also über die Auswirkungen von Milch? Was haben Sie herausgefunden?

Shira:
Oh, eine Menge. Eine Tatsache ist, dass Milch den Knochen nicht hilft. Das Kalzium in der Milch hilft nicht beim Aufbau von festen Knochen.

Supreme Master TV:
Warum das?

Shira:
Nun, in der Milch ist Protein und …

Jennifer:
Tiereiweiß.

Shira:
Tiereiweiß. Sie enthält Kalzium, aber auch Tiereiweiß. Wenn Sie tierisches Eiweiß, Koffein und Natrium konsumieren, diese drei Dinge, wird ihr Blut sauer. Und ihr Körper muss es puffern und auf seinen Wert herunterbringen und dafür braucht er von irgendwoher Kalzium. So entnimmt er es gewöhnlich den Knochen.
Und eine Grafik zeigt, dass Länder mit dem höchsten Milchkonsum auch die Länder sind mit der meisten Osteoporose und den meisten Hüftfrakturen. Sie haben die weichsten Knochen. Es ist genau das Gegenteil von dem, was Sie denken.
Ja, in der Milch ist Kalzium, aber ist sie gut für ihren Körper? Nein.

Moderator:
Sie sehen „Gesund leben“, hier auf Supreme Master Television. Bitte bleiben Sie dran, zu mehr über Milch von den Produzenten des Dokumentarfilms: „Got the Facts on Milk?“.

Moderator:
In der heutigen Sendung von „Gesund leben“ sind die Regisseurin Shira Lane und die Tontechnikerin Jennifer Ricciardi bei uns, die über ihren Dokumentarfilm diskutieren. Der auf die jüngere Generation ausgerichtete Dokumentarfilm „Got the Facts on Milk?“ enthüllt viele Mythen über die Milch und klärt darüber auf, warum es für uns so ungesund ist, Milch zu konsumieren.

Die Filmemacherinnen, die an der Produktion von „Got the Facts on Milk?“ mitwirkten, hatten aufgrund der entdeckten Information zwingende Gründe, zu einer veganen Kost zu wechseln.

Supreme Master TV:
Sind Sie schon lange Vegetarierinnen?

Jennifer:
Es war dieser Dokumentarfilm, der mich umgestimmt hat. Ich war es vorher nicht. Seitdem wir diesen Dokumentarfilm angefangen haben, habe ich keinerlei Tierprodukte gegessen und seitdem fühle ich mich großartig. Der einzige Grund, warum ich schwer arbeiten kann und warum ich nicht krank bin, ist die Ernährung, die Nahrung, die ich esse, und die Nahrung, die ich nicht esse.

Shira:
Ich war eine große Fleischesserin. Aber als wir diesen Dokumentarfilm drehten, ich muss sagen, dieser Dokumentarfilm hat mehr mich gemacht, als dass ich ihn gemacht habe.
Ich kann es nicht mehr anrühren. Ich weiß, was es mit meinem Körper macht. Ich weiß, was es mit der Umwelt macht.

Supreme Master TV:
Und sind Sie dann direkt Veganerin geworden?

Jennifer:
Wir wurden alle direkt zu Veganern, ja.

Shira:
Es gibt viele Informationen, die die Leute nichts kennen. Und es ist so wie ein Sprichwort sagt, wenn ein Schlachthaus Glaswände hätte, wäre jeder Vegetarier.
Vor kurzem hatten wir einen Fleischrückruf. 140.000.000 Tonnen Fleisch wurden zurückgenommen, weil einige Aktivisten dort mit der Kamera hineingingen, mit verdeckter Kamera, und zeigten, was geschah.
Erst dann machten sie den Rückruf. Kranke Kühe werden in die Nahrungskette gegeben. Man weiß es nicht und dann werden sie zu Hamburger und sogar zu Steaks von feinen Restaurants.

Jennifer:
Als wir zu einigen dieser Bauernhöfe und Milchfarmen fuhren, war ich erstaunt über die Zustände, unter denen die Tiere leben.
Sie stehen den ganzen Tag in ihren eigenen Fäkalien. Und sie können nicht herumgehen - nur einen halben Meter auf beiden Seiten. Wie kann uns so etwas serviert werden? Wie ist so etwas gesund? Wie kann man diese Tiere ansehen und sagen, das ist korrekt, so sollen wir andere lebende Geschöpfe behandeln?

Moderator:
Laut einem Bericht der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, ist die Viehzucht für zirka 18 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich, die zu globaler Erwärmung führen. Dies ist mehr als die Emissionen aller Verkehrsmittel zusammen genommen.
Die Fleischproduktion ist auch der Hauptursache der Verschmutzung durch tierische Exkremente, Antibiotika und Hormone, Chemikalien von Gerbereien, Düngemittel und der Pestizide, mit denen das Futtergetreide besprüht wird.

Shira:
Der Bericht der UNO mit dem Titel „Der lange Schatten der Nutztierhaltung“ kam 2006 heraus und zeigte, Kühe produzieren Gas, das aus beiden Enden kommt, sagen wir das einfach so.
Und es heißt Methan. Methan hält 23 Mal mehr Wärme zurück als CO2. Es bleibt länger in der Atmosphäre und ist ein sehr gefährliches Gas.
Und wir haben so viel Viehwirtschaft und sie wächst ständig; wegen unseres Appetits auf Tiere wächst die Landwirtschaft. Heutzutage können Sie einen veganen Burger essen und er schmeckt exakt wie Fleisch. Und das sagt jemand, der ein riesengroßer Fleischesser war.
Es ist so leicht und es ist einfach viel besser für die Umwelt. Es ist der gesamte Kreislauf, wirklich.

Jennifer:
Wenn Sie sich einschränken bei allen Tierprodukten, die Sie zu sich nehmen, und Ihre Ernährung mehr auf eine pflanzliche Ernährung umstellen und keine Milchprodukte verzehren, sind Sie erst einmal gesünder, schützen die Umwelt und es werden nicht so viele Tiere missbraucht.

Shira:
Ein Veganer, der einen Geländewagen fährt, trägt weniger zur globalen Erwärmung bei als ein Fleischesser, der ein Hybridfahrzeug fährt.
Wir können die globale Erwärmung stoppen. Nicht mit: „Oh, wir müssen neue Energien finden und neue Kernkraftwerke bauen“. Nein, Sie können sie stoppen, mit dem, was Sie auf den Tisch stellen und was Sie auf ihren Teller legen.

Moderator:
Die Mayo-Klinik in den USA erklärte, dass Milch als ein Haupt-Allergen unter den acht Spitzennahrungsprodukten eingestuft wird.

Shira:
Viele Menschen sind gegen Milch allergisch, viele Menschen haben Probleme, sind vielleicht nicht gegen Milch allergisch, aber ihr Körper verträgt sie nicht so gut, drücken wir es so aus.
Wenn ihre Kinder Atemwegprobleme haben, Ohrinfektionen oder irgendetwas sonst haben, brauchen sie keine Kuhmilch.

Jennifer:
Tatsächlich war es Dr. Neal Barnard, der uns eine Studie zeigte, in der sie herausfanden, dass in der Milch ein Stoff ist, der Kasein genannt wird und süchtig macht. Und er ist konzentriert im Käse und deshalb lieben die Menschen den Käse so sehr und wollen damit nicht aufhören; sie sagen: „Ich kann alles aufgeben, aber nicht den Käse“.
Und ich denke die Nahrungsindustrie hat sich das Kasein zu Nutze gemacht.
Käse macht süchtig.

Supreme Master TV:
Oh ja.

Shira:
Hinzu kommt, du hast diese Milchderivate. Du hast Milch und dann verdickst du sie, somit hast du Butter und es bleibt Magermilch zurück. Du verkaufst soviel Magermilch wie du kannst und dann bleibt noch etwas zurück. Das ist Molke, das ist Kasein, all diese verschiedenen Pulversorten bleiben übrig.
Also haben sie dafür Märkte geschaffen. Sie gingen zu den Firmen und sagten: „Oh, wissen Sie, Milchsäure eignet sich gut als Konservierungsmittel.“ Einige Milchsäuren werden über chemische Formel gewonnen, aber einige können aus Molke gewonnen werden.
Lasst uns Kasein benutzen, denn das ist ein gutes Protein. Lasst uns Molke benutzen. Jetzt wollen sie sie für die Bodybuilder benutzen. Auf diese Art versuchen sie jedes einzelne Produkt zu vermarkten. Das führt dazu, dass du gar nicht weißt, was in der Nahrung ist. Du weißt es wirklich nicht.

Moderator:
Shira hofft auf die Zukunft und teilt ihr Anliegen mit den Zuschauern von Supreme Master Television.

Shira:
Ich rate nun Folgendes, gehen Sie zuerst auf den Bauernmarkt. Finden Sie Ihren Bauernmarkt. Kaufen Sie lokal ein. Sie sollten wissen, was in Ihrem Essen ist. Informieren Sie sich über Ihr Essen, denn Sie sind das, was Sie essen. Wenn Sie korrekt essen, sparen Sie sich wirklich viel Geld. Mein Rat ist also: Essen Sie ganzheitlich, das bedeutet z. B., nehmen Sie keine Kalziumtabletten. Essen Sie Nahrung, die Kalzium enthält, das bedeutet, z. B. grünes Blattgemüse.
Und ich denke, wir müssen verstehen, dass die Erde in ihrer Ganzheit funktioniert, wenn wir dem Körper etwas Gutes tun, tun wir der Umwelt etwas Gutes und die Umwelt tut uns etwas Gutes.

Moderator:
Shira Lane und Jennifer Ricciardi, wir sind dankbar für Ihren Einsatz und dafür, dass Sie durch Ihren Dokumentarfilm die Wahrheit über die Milch enthüllen.



 
  
 
 
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